EUROPAMEISTERSCHAFT 2019 BUKAREST

Vergangenes Wochenende fand in Bukarest (Rumänien) die Europameisterschaft im Ju-Jitsu statt. Für die Schweiz am Start waren 5 Athleten in drei verschiedenen Kategorien. Vom JJJC Weinfelden dabei waren natürlich auch wir in unserem sechsten Jahr im Leistungssport vor Ort.

 

14 Teams waren angereist, die Auslosung versprach spannende Begegnungen. Der erste Kampf war gegen Horak/Rejek aus Österreich – ein bereits bekannter aber nicht minder starker Gegner. Wir liessen nichts anbrennen und gewannen einmal mehr souverän. In der zweiten Runde stand ein unbekanntes Team aus Italien gegenüber. Auch hier liessen wir keine Zweifel aufkommen, wer den Sieg verdient hat.

 

Im Kampf um den Finaleinzug hiessen die Gegner Gravensteyn/Lodens aus Belgien – das derzeitige Topteam der Weltrangliste. Ein etwas schwacher Start von uns wurde in der zweiten Serie wieder ausgeglichen – die dritte Serie entschied alles! Wir legten stark vor, doch die Belgier wurden von der Jury als knapp besser bewertet. Die Enttäuschung war gross. Doch nun hiess es, die noch mögliche Medaille zu holen!

 

Im kleinen Final standen Vukotic/Cakovic aus Montenegro gegenüber. Die letzte Begegnung am Balkan Open im September 2018 endete zugunsten der Montenegriner – es war Zeit für eine Revanche. Und die gab es: nach einem fulminanten Start wurde schon die erste Serie zu unseren gunsten  bewertet und dabei blieb es auch in den nächsten zwei Serien. Klarer Sieg für Jokl/Schönenberger.

 

Bronze an der Europameisterschaft 2019!!

 

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Bronze Medaille an der WM in Malmö

Vergangenes Wochenende fand in Malmö (Schweden) die Weltmeisterschaft im Ju-Jitsu statt. Über 600 Athleten aus aller Welt nahmen an der bisher grössten und sehr gut organisierten WM teil. Für die Schweiz starteten 5 Athleten in drei verschiedenen Kategorien.. Nach zwei aufeinanderfolgenden Siegen (2016 und 2017) stand die zweite Titelverteidigung an, doch aufgrund unserer längeren Verletzungspause (Kreuzbandriss mit OP bei Sofia) war es höchst ungewiss, ob es überhaupt aufs Podest reichen würde. Die Top-Teams (ITA, DE und BEL) waren alle anwesend.

 

Wir hatten Losglück und durften mit einem Freilos bereits eine Runde vorrücken. Dort trafen wir auf ein Team aus Österreich. Noch etwas verhalten starteten Jokl/Schönenberger, siegten jedoch klar und blieben somit in der Gewinnerhälfte des Tableaus. In der nächsten Runde wartete bereits das Team aus Italien, Gewinner der World-Games 2017 und seit Jahren immer wieder ganz oben auf dem Podest. Wir fanden den Anschluss nicht und musste uns geschlagen geben – der Einzug ins Finale war somit verwehrt.

 

Im kleinen Finale um den 3. Platz stand ein altbekanntes österreichisches Team gegenüber. Der Kampf war lange ausgeglichen, es war äusserst knapp, aber wir behielten die Nerven und beendeten den Kampf mit einem eigentlichen Feuerwerk – und gewannen!

 

Bronze an der Weltmeisterschaft 2018

 

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Wir sind zurück!!

Gegen Ende September fand in Athen das Balkan Open statt. Wir bestritten mit diesem Grandslam unser erstes Auslandsturnier seit der WM im November 2017 und der Zwangspause wegen einer Kreuzband-OP. In der Zwischenzeit hatte es Regeländerungen gegeben, weshalb dieser Wettkampf unter dem Zeichen des Wiedereinstiegs und der Standortbestimmung stand.

 

Bei der ersten Begegnung stand ein Team aus Montenegro gegenüber. Der Start verlief noch etwas harzig und resultierte in einem Punkterückstand, doch wir vermochten den Kampf zu drehen und gewannen knapp. Der zweite Gegner war wiederum ein Team aus Montenegro. Diesmal konnte wir nicht genügend überzeugen und verloren. Das Turnier war für uns somit beendet. Leider ohne Medaille, dafür mit guten Erfahrungen – immerhin hatten wir im ersten Kampf die späteren Turniergewinner geschlagen!

 

Am ersten Oktoberwochenende stand dann das jeweils sehr gut besuchte German Open, ebenfalls ein Grandslam-Turnier, an. Mit mehreren Teammitgliedern des Nationalkaders reisten wir getrennt, Sofia nach der Arbeit mit dem Flieger und Thomas mit dem Teambus, nach Gelsenkirchen an die Hauptprobe für die WM Ende November in Malmö. Der erste Kampf war gegen ein französisches Team, und nach Punktegleichstand ging es in die Verlängerung, wo wir nochmals aufdrehten. Verdienter erster Sieg! Als zweites stand ein etabliertes Team aus Österreich gegenüber. Diesmal verlief die Begegnung von Anfang an zu unseren Gunsten  – zweiter Sieg! Ein Nachwuchsteam aus Holland war nicht zu unterschätzen, aber mit einem fehlerlosen Kampf war es ein klarer Sieg.

Unser Meister fanden wir im jungen deutschen Team Paszkiewicz/Tourbeslis. Mit drei Siegen und einer Niederlage beendeten wir als amtierende Weltmeister das Turnier auf dem zweiten Platz.

 

Noch 7 Wochen bleiben bis zur WM 2018. Die Hauptprobe war erfolgreich, doch die Konkurrenz schläft nicht. Nun gilt es, noch am Feinschliff und den letzten Details zu arbeiten. Wir dürfen uns auf spannende Kämpfe freuen!

 

Weltmeister zum Zweiten!

Nach einem eher enttäuschenden Wettkampfjahr (7. Platz an der EM, 4. Platz an den World Games) und weiterem Verletzungspech durch einen Kreuzbandriss am German-Open Ende September, standen die Vorzeichen für eine erfolgreiche WM nicht gerade zum Besten. Intensive Physiotherapie, etwas Osteopathie, Trainings wo immer es ging, um die verletzungsbedingt verpassten Trainingsphasen zumindest teilweise zu kompensieren und einmal mehr Mentaltraining liessen uns jedoch hoffen, dass mehr als nur die Teilnahme an diesem wichtigen Turnier drin lag.

 

So reisten wir nach Bogotá (Kolumbien) auf 2'600 m.ü.M. und gerieten zuerst einmal ziemlich aus dem Atem. Wir hatten jedoch ein paar Tage Akklimationszeit sowie ein Training zwei Tage vor dem Wettkampf eingeplant, um möglichst keine Überraschungen zu erleben.

 

Am Sonntag waren wir dran. Im Pool standen uns ein kolumbianisches sowie ein sehr junges aber erfolgreiches österreichisches Team gegenüber. Beide Begegnungen konnten wir klar für uns entscheiden. Im Halbfinal mussten wir gegen das derzeit sehr erfolgreiche belgische Duoteam antreten. Die zwei Niederlagen an den World Games waren nicht vergessen und es galt, von Beginn weg perfekte Leistung zu zeigen. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Schluss, doch wir behielten die Nerven (und den Atem) und gewannen - Einzug ins Finale!

 

Nach einer Pause ging es um alles! Das zweite österreichische Team, welche uns an der diesjährigen EM besiegt hatte, hatte es ebenfalls ins Finale geschafft und machte uns die WM-Goldmedaille streitig. Wir liessen jedoch von Beginn weg keine Zweifel aufkommen, dass wir ganz nach oben wollten! Drei Punkte Differenz zum Schluss - und der zweite WM-Titel in Folge!

 

Ein ganz herzliches Dankeschön an unsere Fans und Supporter vor Ort und zu Hause, an alle, welche an uns gedacht oder sogar per Livestream mitgefiebert haben, an unsere mentalen, medizinischen  und physiotherapeutischen Helfer, an unsere Nationaltrainerin, an das ganze Nationalkader, an unseren Club und natürlich an unsere Gegner auf bzw. Freunde neben der Matte. Ohne euch alle wären wir niemals da, wo wir sind!!!

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French Open 2017

Zusammen mit rund 15 weiteren Athleten des Nationalkaders reisten wir nach Paris, um sich am ersten internationalen Wettkampf dieser Saison und seit der gewonnen Weltmeisterschaft mit anderen Teams zu messen und eine Standortbestimmung für die bevorstehende Europameisterschaft durchzuführen.

Gleich zu Beginn stand ein bedeutender Konkurrent gegenüber: das zweite Schweizer Spitzenpaar. Der Start verlief verhalten und wir konnten diese erste Begegnung leider nicht für uns entscheiden. Anschliessend trafen wir auf das starke deutsche Nachwuchsteam. Wiederum war der erste Teil noch nicht überzeugend genug, aber wir fanden nach und nach zu unserer Form zurück und konnte den Kampf in der Verlängerung gewinnen. Die nächsten beiden Begegnungen gegen französische Teams wurden klar zu unseren gunsten entschieden.

 

Drei Teams wiesen zum Schluss je drei Siege und eine Niederlage aus und es wurde nach der Punktedifferenz entschieden. Für uns hiess dies der undankbare dritte Rang. Ein zwar solider Start in die neue Saison aber mit Potential nach oben. Man darf auf die Europameisterschaft Anfang Juni in Banja Luka (Bosnien und Herzegowina) gespannt sein, wo die Titelverteidigung von 2015 ansteht!

 

 

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