Weltmeister zum Zweiten!

Nach einem eher enttäuschenden Wettkampfjahr (7. Platz an der EM, 4. Platz an den World Games) und weiterem Verletzungspech durch einen Kreuzbandriss am German-Open Ende September, standen die Vorzeichen für eine erfolgreiche WM nicht gerade zum Besten. Intensive Physiotherapie, etwas Osteopathie, Trainings wo immer es ging, um die verletzungsbedingt verpassten Trainingsphasen zumindest teilweise zu kompensieren und einmal mehr Mentaltraining liessen uns jedoch hoffen, dass mehr als nur die Teilnahme an diesem wichtigen Turnier drin lag.

 

So reisten wir nach Bogotá (Kolumbien) auf 2'600 m.ü.M. und gerieten zuerst einmal ziemlich aus dem Atem. Wir hatten jedoch ein paar Tage Akklimationszeit sowie ein Training zwei Tage vor dem Wettkampf eingeplant, um möglichst keine Überraschungen zu erleben.

 

Am Sonntag waren wir dran. Im Pool standen uns ein kolumbianisches sowie ein sehr junges aber erfolgreiches österreichisches Team gegenüber. Beide Begegnungen konnten wir klar für uns entscheiden. Im Halbfinal mussten wir gegen das derzeit sehr erfolgreiche belgische Duoteam antreten. Die zwei Niederlagen an den World Games waren nicht vergessen und es galt, von Beginn weg perfekte Leistung zu zeigen. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis zum Schluss, doch wir behielten die Nerven (und den Atem) und gewannen - Einzug ins Finale!

 

Nach einer Pause ging es um alles! Das zweite österreichische Team, welche uns an der diesjährigen EM besiegt hatte, hatte es ebenfalls ins Finale geschafft und machte uns die WM-Goldmedaille streitig. Wir liessen jedoch von Beginn weg keine Zweifel aufkommen, dass wir ganz nach oben wollten! Drei Punkte Differenz zum Schluss - und der zweite WM-Titel in Folge!

 

Ein ganz herzliches Dankeschön an unsere Fans und Supporter vor Ort und zu Hause, an alle, welche an uns gedacht oder sogar per Livestream mitgefiebert haben, an unsere mentalen, medizinischen  und physiotherapeutischen Helfer, an unsere Nationaltrainerin, an das ganze Nationalkader, an unseren Club und natürlich an unsere Gegner auf bzw. Freunde neben der Matte. Ohne euch alle wären wir niemals da, wo wir sind!!!

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HAJIME!

Was bringt jemanden dazu, sich in einem lustigen weissen "Gwändli" vom Traingspartner angreifen lassen, ihm dann zuerst Schmerzen zuzufügen und ihn anschliessend noch auf die Tatami zu werfen und am Boden endgültig zum Aufgeben zu zwingen?

Wir sagen es euch: Leidenschaft! Überzeugung! Freude an der Kampfkunst, am Kampfsport. Freude an der Komplexität der Bewegungen und der riesigen Vielfalt an Details, die zusammenpassen müssen. Freude an der Herausforderung, dass der Kampfablauf harmonisch und dennoch spektakulär und real aussehen soll.

Voilà. Duo-System at its best!