Wir sind zurück!!

Gegen Ende September fand in Athen das Balkan Open statt. Wir bestritten mit diesem Grandslam unser erstes Auslandsturnier seit der WM im November 2017 und der Zwangspause wegen einer Kreuzband-OP. In der Zwischenzeit hatte es Regeländerungen gegeben, weshalb dieser Wettkampf unter dem Zeichen des Wiedereinstiegs und der Standortbestimmung stand.

 

Bei der ersten Begegnung stand ein Team aus Montenegro gegenüber. Der Start verlief noch etwas harzig und resultierte in einem Punkterückstand, doch wir vermochten den Kampf zu drehen und gewannen knapp. Der zweite Gegner war wiederum ein Team aus Montenegro. Diesmal konnte wir nicht genügend überzeugen und verloren. Das Turnier war für uns somit beendet. Leider ohne Medaille, dafür mit guten Erfahrungen – immerhin hatten wir im ersten Kampf die späteren Turniergewinner geschlagen!

 

Am ersten Oktoberwochenende stand dann das jeweils sehr gut besuchte German Open, ebenfalls ein Grandslam-Turnier, an. Mit mehreren Teammitgliedern des Nationalkaders reisten wir getrennt, Sofia nach der Arbeit mit dem Flieger und Thomas mit dem Teambus, nach Gelsenkirchen an die Hauptprobe für die WM Ende November in Malmö. Der erste Kampf war gegen ein französisches Team, und nach Punktegleichstand ging es in die Verlängerung, wo wir nochmals aufdrehten. Verdienter erster Sieg! Als zweites stand ein etabliertes Team aus Österreich gegenüber. Diesmal verlief die Begegnung von Anfang an zu unseren Gunsten  – zweiter Sieg! Ein Nachwuchsteam aus Holland war nicht zu unterschätzen, aber mit einem fehlerlosen Kampf war es ein klarer Sieg.

Unser Meister fanden wir im jungen deutschen Team Paszkiewicz/Tourbeslis. Mit drei Siegen und einer Niederlage beendeten wir als amtierende Weltmeister das Turnier auf dem zweiten Platz.

 

Noch 7 Wochen bleiben bis zur WM 2018. Die Hauptprobe war erfolgreich, doch die Konkurrenz schläft nicht. Nun gilt es, noch am Feinschliff und den letzten Details zu arbeiten. Wir dürfen uns auf spannende Kämpfe freuen!

 


willkommen auf unserer Webseite

HAJIME!

Was bringt jemanden dazu, sich in einem lustigen weissen "Gwändli" vom Traingspartner angreifen lassen, ihm dann zuerst Schmerzen zuzufügen und ihn anschliessend noch auf die Tatami zu werfen und am Boden endgültig zum Aufgeben zu zwingen?

Wir sagen es euch: Leidenschaft! Überzeugung! Freude an der Kampfkunst, am Kampfsport. Freude an der Komplexität der Bewegungen und der riesigen Vielfalt an Details, die zusammenpassen müssen. Freude an der Herausforderung, dass der Kampfablauf harmonisch und dennoch spektakulär und real aussehen soll.

Voilà. Duo-System at its best!